Therapie Schulmedizin

Chirurgie  Notfallmedizin – Wundversorgung

Sobald sich ein Tier die Haut oder sogar Sehnen, Muskeln oder Knochen durchtrennt  ist dies ein Notfall.

Soweit es vor Ort möglich ist, bzw. nach Absprache mit den Besitzern, wird das Tier von mir chirurgisch versorgt und weiter behandelt oder „Erstversorgt“ und in eine Klinik überwiesen.

Kastration z.B. Hengst

Therapie von Kastrationskomplikationen

Trotz gewissenhafter und fachlich korrekter chirurgischer Kastration können  Komplikationen auftreten.

Frühes Erkennen und Eingreifen bei z.B. Wundheilungsstörungen ist essentiell.

Gelenktherapie

Ein Tier kann sich akut eine Gelenkentzündung zuziehen, oder auch schon aufgrund von hohen Alter oder vermehrter Belastung mit chronischen Gelenkentzündungen zu tun haben.

Je nach individuellem Fall kann die Injektion spezieller Medikamente zur Linderung oder im besten Fall auch zur Heilung der Gelenksentzündung führen. Punktionen bzw. Injektionen in synoviale Strukturen (Gelenke, Sehnenscheiden und Schleimbeutel) müssen jedoch immer unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden, damit es möglichst nicht zu einer bakteriellen Infektion kommen kann.

Infusionstherapie

Bei Kolikpatienten, verunfallten, schwachen, dehydrierten bzw. Kreislauf instabilen Patienten kann eine Infusionstherapie notwendig sein. D.h. das Tier kommt „an den Tropf“.

Zu diesem Zweck wird dem Tier einen Venenkatheter gesetzt. Über diesen wird dem Tier eine spezielle Infusionslösung zur Verbesserung des Kreislaufes, des Wasserhaushaltes und des Stoffwechsels verabreicht.

Inhalationstherapie

Die Lungen der Pferde sind sehr empfindlich auf Ammoniak, Staub und den darin enthaltenen Pilzsporen und Pollen. Wie beim Menschen kann es auch bei Pferden dazu kommen, dass sie „Asthmatiker“   werden.

Als Therapie bzw. zur Erleichterung der Symptomatik können auch Pferde inhaliert werden.

Es gibt dafür spezielle Pferdeinhalatoren, in welchen die zur Therapie notwendigen Medikamente verdampft werden und so bei jedem Atemzug des Pferdes in die Lungen gelangen.

Ich habe in meiner Praxis einen Pferdeinhalator zur Verfügung; dieser kann im   Bedarfsfall auch vermietet werden.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie beruht auf der Tatsache, dass über die gesamte Länge der Wirbelsäule, zwischen den Wirbelkörpern die sogenannten Segmentalnerven austreten. Diese Nerven versorgen segmentweise die Körperregionen und Organe. Hat das Tier nun in einem speziellen Segment eine Erkrankung bzw. Schmerzen, lässt sich mittels gezielter Anästhesie bzw. Infiltration der entsprechenden Nerven Linderung bzw. Heilung erzielen.